World of Warcraft

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  • 0. Katas kleines Drachenkompendium   20/02/2009 02:45:59 PST
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Hier dann also endlich das Drachenkompendium für euch.

Die Auflistungen der Namen haben noch lange keinen Anspruch auf Vollständigkeit, daher bitte ich um Verzeihung, dass ich diese noch ergänzen werde. Um Hinweise bin ich dankbar!

Außerdem hab eich versucht, das ganze auch aus Char-Sicht logisch zu gestalten und habe mir erlaubt einige persönliche Theorien einfließen zu lassen. Könnt ihr dann ja entscheiden, was ihr draus macht.

So, jetzt aber und vielen Dank fürs Lesen.

Katanîra,
Gründerin des Drachenschutzbundes Azeroth und Schlachtenführerin des Drachenpaktes.

Stolze Autorin des Neuen Zeitalters: http://forums.wow-europe.com/thread.html?topicId=286779333&sid=3
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  • 1. Re: Katas kleines Drachenkompendium   20/02/2009 02:47:03 PST
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1. Drachenarten und Anatomie

1.0 Grundsätzliches
1.1 Entstehung der Drachen
1.2 Der Rote Schwarm
1.3 Der Grüne Schwarm
1.4 Der Blaue Schwarm
1.5 Der Bronzene Schwarm
1.6 Der Schwarze Schwarm
1.7 Netherdrachen
1.8 Protodrachen
1.9 Der Ewige Schwarm
1.10 Der Chromatische Schwarm
1.11 Feendrachen
1.12 Wyrms
1.13 Sonstige

2. Historie/ erwähnenswerte Schauplätze

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  • 2. Re: Katas kleines Drachenkompendium   20/02/2009 02:48:15 PST
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1.
1:0 Grundsätzliches über azerothianische Drachen

Drachen sind in den meisten Fällen reptilienartige, gleichwarme Geschöpfe, deren Haut von starken Hornschuppen bewachsen ist. Sie besitzen sehr gute, nachttaugliche Augen und massive, nicht einziehbare Klauen, sowie in älteren Lebensphasen häufig auch große, ledrige Schwingen. Ihre Körper entwickeln sich je nach Wachstumsstadium und Aufgabe jedoch recht verschieden.

Somit unterscheiden wir zwischen Welplingen, Jungdrachen, Drachkin, Wächtern (oder auch Drakonide) und Großdrachen sowie den Aspektdrachen.

Welplinge: Als Welpling bezeichnet man einen frisch geschlüpften oder sehr jungen Drachen. Charakteristisch ist die etwas untersetzte Körperform und die noch schwach ausgeprägten Vorderläufe. Die Hinterläufe und die Klauen sind bereits recht ausgeprägt, werden sie ja schließlich zusammen mit der Anlage der Kopfhörner auch benötigt, um die häufig sehr harte Schale des Dracheneis zu durchstoßen. Welplinge sind außerdem erstaunlich gute Flieger, obgleich ihre Flügel häufig noch etwas unterproportioniert wirken mögen, sind sie dennoch geeignet, weite Strecken allerdings nur in geringen Höhen zu überwinden. Somit ist ein geschlüpfter Welpe in der Lage, umgehend das Nest zu verlassen. Auch die Fähigkeit, Feuer zu speien, oder die jeweilige Art der Magie anzuwenden entwickelt sich bereits kurz nach dem Schlupf. Im Gegensatz zu späteren Lebensstadien müssen Welplinge viel und abwechslungsreiche Nahrung zu sich nehmen, was dazu führt, das sie meist in kleinen Schwärmen umherstreifen.

Jungdrachen: Von Jungdrachen sprechen wir, wenn der Drache die Entwicklung zu einem vollwertigen Schwarmmitgliedes eingeschlagen hat und nicht den Weg des Drachkin oder des Wächters geht. Der Körper bekommt in dieser Wachstums- und Wandlungsphase die für ausgewachsene Drachen so typische, gestreckte Form mit einem langen, beweglichen Hals und einem schlanken, dornenberwehrten Schweif. Auch alle vier Läufe sind nun gleichwertig ausgebildet und sowohl Schuppen als auch Hörner und Klauen verhärten sich. Die Schwingen des Jungdrachen wachsen zu ansehnlicher Größe und ermöglichen nun auch das Fliegen in beliebigen Höhen und dank des ausgeprägten Schulter- und Ellenbogengelenkes, welches häufig auch noch von Dornen und stärkeren Schuppen besetzt ist, sind die meisten Jungdrachen nach etwas Übung ausgesprochen geschickte und wagemutige Flugkünstler. Am Boden indes bewegen sie sich mittlerweile auf vier Beinen, wobei gerade die Größe der Fessel- und Klauengelenke häufig auf die noch zu erwartende Größe des Drachen schließen lässt. Auch in dieser Lebensphase benötigt ein Drache in den meisten Fällen häufig ein abwechslungsreiches Mahl, was aber durch sein zunehmendes Jagdgeschick in den seltensten Fällen zum Problem wird. Füttern Sie also keinen Jungdrachen, und wenn er noch so verhungert aussieht! Die magischen Fähigkeiten des Drachen sind nun außerdem nahezu in voller Kraft entfaltet und sie dürfen mit Stolz ihren Schwarmnamen tragen, den sie zuvor als Welpling meist für sich behalten haben.

Drachkin: Um dieses Stadium ranken sich einige eigenartige Geschichten. Es gibt vereinzelte Hinweise darauf, dass es sich bei manchen Individuen tatsächlich um andere Wesen handelt, die im Dienste der Drachen stehen und als Belohnung für ihre Hingabe in einen Drachkin verwandelt werden – und bei Ablegern des Schwarzen Schwarms wird dies tatsächlich praktiziert – was jedoch entschieden für eine andere These spricht, ist die pure Anzahl der Drachkin. Denn rein von ihrer Zahl her, ist es unmöglich, dass es sich um nicht-drachische Diener handeln kann. Vielmehr gehen wir davon aus, dass das Gros der Drachkin eine Art Wachstumsspezialisierung ist. Im Vergleich zu Jung- und Großdrachen haben Drachkin keine Flügel, und bewegen sich auf vier Beinen in einer halb aufrechten Haltung fort. Ihr Oberkörper indes ist gänzlich aufgerichtet und anstelle von Schwingen, haben sie ein Paar Arme. Da ihre Schuppen nicht annähernd so stabil sind, wie dir ihrer fliegenden Artgenossen, neigen Drachkin zum Gebrauch von Rüstungen und gewöhnlichen Waffen – was wiederum für oben angerissene These sprechen mag. Gleichzeitig fällt aber auch, das Drachkin häufig die gleichen magischen Fähigkeiten wie unerfahrene Jungdrachen besitzen und ihnen meistens die Aufgabe des Bewachens zufällt. So sind in der Nähe der meisten Welplingsschwärme auch Drachkin zu finden. Auffallend jedoch ist, dass sich die Namen der Drachkin häufig von der Namensgebung des jeweiligen Schwarms unterscheiden.
Eine sehr selten zu beobachtende Abart der Drachkin bilden die Großdrachkin, die meist in führenden, militärischen Posten zu finden sind. Sie besitzen zusätzlich zu ihren vier Beinen und dem Armpaar noch große Flügel – allerdings wurde noch kein Großdrachkin im Flug beobachtet.

Wächter oder Drakoniden: Auch hierbei handelt es sich um ein Wachstumsstadium, welches offenbar bewusst als Aufgabe eingeschlagen wird. Ob dieser Weg bereits als Welpling festgelegt ist, oder sich der Drache später dafür entscheidet, ist ungewiß. Fest steht, dass Wächter jedoch die wohl seltenste Art unter allen Drachen darstellen und nur dort zu finden sind, wo ihre herausragende Kampfkraft und Stärke gebraucht wird. Ein ausgewachsener Wächter ist neben einem Großdrachen wohl die mächtigste Verteidigung – obgleich Wächter aufrecht auf zwei Beinen gehen und über keine Flügel verfügen! Sie sind schon von Natur aus mit schwersten Schuppen gepanzert und legen häufig noch zusätzliche Rüstungen an und tragen wie ihre kleinen Verwandten die Drachkin zusätzliche Waffen. Ihre magischen Fähigkeiten sind indes nicht ganz so ausgeprägt, was sie aber durch ihre bloße körperliche Präsenz mehr als wettmachen.

Großdrachen: In den häufigsten Fällen (außer bei der Gattung der Feendrachen) ist die Bezeichnung Großdrache wörtlich zu nehmen. Ein ausgewachsener Großdrache hat seine völlige körperliche wie magische Präsenz erreicht und gilt als vollwertiges Mitglied seines jeweiligen Schwarms. Sie ähneln sehr den Jungdrachen, nur dass Muskeln, Hörner und Schuppen nun zur vollen Größe herangewachsen sind. Je nach Struktur des Schwarms obliegt einem Großdrachen auch die Verantwortung der Fortpflanzung und der Unterstützung des Schwarms in vielen Bereichen. Ausgewachsene Großdrachen übernehmen also häufig alle möglichen Aufgaben, die mit ihrem jeweiligen Schwarm zusammenhängen.

Aspektdrachen: Als Aspektdrachen werden die Führer der fünf herausragenden Schwärme bezeichnet. Sie sind somit die fünf mächtigsten Drachen Azeroths.



Generell ist noch zu bemerken, dass jeder Drache ein zutiefst magisches Geschöpf ist, welches mit den Tiefen Azeroths auf sehr innige Weise verwurzelt ist. Somit ist das Schlüpfen eines Drachen ein wichtiges Ereignis und der Tod eines solchen Wesens kann unabsehbare Konsequenzen nach sich ziehen, da große Teile der Umwelt auf solche Ereignisse zu reagieren scheinen.

Außerdem sind einige Ähnlichkeiten dem Wesen fast aller Drachen eigen. Sie sind sehr territoriumstreu und verteidigen ihre Gebiete, meist zum Schutz der Brut aber auch um anderer, schützenswerter Dinge wegen. Außerdem sprechen sie alle drachisch, und es scheint auch keine großen Dialekte zu geben. Da Drachen über Sinne und Fähigkeiten verfügen, die für Sterbliche nur sehr schwer nachzuvollziehen sind und ebenso über eine uns unbekannte Lebensspanne verfügen, ist es nahezu unmöglich, die Gefühlslage eines Drachen vorherzusagen. Um Missverständnisse zu vermeiden ist es am Einfachsten, ihr Reviere zu meiden. Viele Drachen verfügen des weiteren über ausgeprägte Gestaltwandlungsfähigkeiten und besitzen ein nahezu unfehlbares Gedächtnis. Auch ein gewisser absonderlicher Sinn für Humor ist vielen Eigen. Ebenso für die meisten Drachen gilt eine unerschütterliche Loyalität zu ihrem Schwarm (wobei die Schwarzen dabei in letzter Zeit Ausnahmen bilden) und es gibt eine Art „Stimme“ des Schwarms, also eine stetige Verbindung aller Mitglieder untereinander. Stirbt einer der ihren, spürt also der gesamte Schwarm und der Aspekt den Verlust.

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  • 3. Re: Katas kleines Drachenkompendium   20/02/2009 02:49:17 PST
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1:1 Entstehung der Drachen

Es wird vermutet, dass die Drachen in ihrer heutigen Form durch die Titanen erschaffen wurden, und zwar nach dem Urvater der Aspekt-Drachen, dem gewaltigen Galakrond. Ob nun Galakrond, der an Größe alles übertrifft, was je als drachische Lebensform existiert hat, nun als eine Art Vorbild galt, oder tatsächlich der „Vater“ das Drachen ist, ist derzeit nicht bekannt. Seine Sterblichen Überreste sind im Übrigen auf dem Drachenfriedhof Northrends zu bewundern.

Zur Zeit der Titanen gab es allerdings unzählige Drachenarten, die leider nicht bis in die heutige Zeit überlebt haben. Ob auch sie von den Titanen erschaffen wurden, oder bereits vor deren Ankunft in Azeroth weilten, ist jedoch ebenso unklar, wie ihr genauer Untergang.

Fest steht jedoch, dass die Titanen vor ihrer Abwanderung den Wyrmtempel im heutigen Northrend schufen und dort für jeden Aspekt einen Schrein erbauten, der das spirituelle Zentrum des jeweiligen Schwarms bildet. Hier wurden die Aspekte auch mit ihren Aufgaben betraut und die Landschaft im unmittelbaren Umkreis des Tempels wurde im Laufe der Zeit zum Drachenfriedhof, da jeder sterbende Drache an diesen heiligen Ort zurückkehrt, wenn seine Zeit sich dem Ende neigt.

Während die Titanen also die Irdenen und die Riesen schufen, um ihnen bei der Arbeit zu helfen, beriefen sie die Drachenschwärme als Wächter über die Welt und die Völker, die da kommen sollten. Die Fünf großen Drachenschwärme sind die Roten, die Grünen, die Blauen, die Bronzenen und die Schwarzen Drachen.

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  • 4. Re: Katas kleines Drachenkompendium   20/02/2009 02:50:19 PST
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1:2 Der Rote Schwarm

Der Rote Schwarm zeichnet sich, wie der Name vermuten lässt, durch das feurige rot seiner Schuppen aus. Die Brust- und Bauchpartien sind häufig von intensivem gelb, bei älteren Drachen hin und wieder auch weiß gefärbt. Auch die Hörner und Knochenplatten sind weiß oder hellorange, ebenso wie der leichte Bart- und Gelenkbehang, den einige Exemplare tragen. Die Augen dieses Schwarms sind fast immer golden oder stark gelblich. Neben ihrer beeindruckenden körperliche Stärke besitzen sie die Fähigkeit über verheerende Flammen zu gebieten, während ihre Magie sie häufig zu machtvollen Heilern macht. Die Namen der weiblichen Drachen enden häufig auf die Silbe -strasza oder -za, während die männlichen Vertreter meistens die Endsilbe -strasz tragen.

Bevor die Titanen Azeroth verließen, benannten sie die mächtigsten unter den Drachen zu Aspekten, sodass fortan sie und ihre Schwärme über die Welt wachten. Als Königin der Drachen wählten sie den roten Großdrachen Alexstrasza. Eonar, die Lebensbinderin – eine Titanin des Pantheons, gab einen Teil ihrer Macht an die Königin, die nun fortan der Aspekt des Lebens war. So wird Alexstrasza häufig ebenfalls die Lebensbinderin, oder – als sehr liebevolle Bezeichnung – „sie, die das Leben ist“ genannt. Gemeinsam mit ihren zahllosen Söhnen und recht wenigen Töchtern wacht sie unterstützt von ihren vier Gefährten über alles Leben in Azeroth, wenn auch häufig im Geheimen und verborgen vor den Sterblichen.

Der derzeitige Hort des Roten Schwarms ist unbekannt, da die Rotdrachen in jüngerer Zeit sehr unter der Herrschaft der Orks gelitten haben und somit zunächst zerstreut waren (vgl. Historie), aber viele von ihnen sind in der Nähe von Grim Batol anzutreffen Der Weltenbaum Nordrassil war von Alexstrasza gesegnet, und von den Oks einmal abgesehen, hält der Schwarm einen freundlichen, wenn auch wachsamen Kontakt zu den sterblichen Völkern.

Bekannte Rotdrachen

  • Alexstrasza – die Drachenkönigin, weilt in Northrend
    Korialstrasz – Alexstraszas derzeitiger Hauptgefährte, als Magier Krasus Mitglied im Rat von Dalaran. Gleichsam in Northrend.
    Tyrannastrasz – Einst ältester Rotdrache und erster Gefährte Alexstaszas. Starb im Kampf gegen Deathwing vor Grim Batol. Sein Schädel liegt derzeit in Ironforge.
    Belnistrasz – Beobachtet die Aktivitäten der Geißel im Brachland, wurde zuletzt in der Nähe der Hügel von Razorfen gesehen.
    Caelastrasz – Kämpfte im Krieg der Sande und fiel als Gefangener an C’Thun. Vermutlich ist er noch immer in den Ruinen von Ahn’Qiraj
    Kandrostrasz – Er befindet sich gleichsam in Ahn’Qiraj
    Vaelastrasz – Hüter des Roten Szepters, gefangen im Blackrock und unter der Kontrolle von Nefarian.
    Axtroz – Wacht über Grim Bartol, Jungdrache
    Narillasanz – Jungdrache, manchmal in der Nähe des Alteractals zu finden.
    Raadan – Drachkin, im Dienste eines Hexendoktors in Zul Aman. Vielleicht ist er ein Verräter oder kein Reinblut!

  • [ Beitrag editiert von Katanîra ]


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    • 5. Re: Katas kleines Drachenkompendium   20/02/2009 02:51:20 PST
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    1:3 Der Grüne Schwarm

    Der Grüne Schwarm ähnelt in seinem äußeren Erscheinungsbild sehr den Roten, jedoch beschränkt sich ihre Farbe wie der Name vermuten lässt auf alle möglichen Grüntöne. Schwingen und Schmuckfinnen jedoch können ebenso wie Knochenplatten auch bis in ein intensives Orange gefärbt sein. Die Besonderheit dieses Schwarms ist seine parallele Daseinsform – Drachen des Grünen Schwarms existieren mehr im Traum, als in Azeroth, daher haben viele Gründrachen ihre Augen stets geschlossen, wenn sie auf der sterblichen Seite der Welt wandeln oder ihre Körper erscheinen eigenartig unwirklich und durchscheinend. Ein Wechsel zwischen der Ebene des Smaragdgrünen Traums und der Wirklichkeitsebene scheint ihnen kaum Schwierigkeiten zu bereiten und auch müssen ihre Körper nicht in Azeroth zurückbleiben. Generell sind Gründrachen eher scheu und nicht sehr am Geschehen auf Azeroth interessiert, daher mischen sie sich selten ein. Im Falle eines Angriffes versetzen sie ihren Gegner häufig in einen tiefen Schlaf oder manipulieren dessen Gedanken – oder, wenn nichts anderes mehr hilft, bringen sie ihr Gift zum Einsatz. Weibliche Gründrachen tragen meistens Namen, die auf -ra enden, während die männlichen die Silbe -us am Ende ihres Names zu bevorzugen scheinen.

    Gleichsam von Eonar gesegnet wurde die jüngere Schwester Alexstraszas, die grüne Drachin Ysera zum Aspekt des smaragdgrünen Traumes und somit der Grüne Schwarm zu dessen Wächter. Der Hort des Schwarms befindet sich selbst im Traum und wird das Auge Yseras genannt. Er ist der einzige Ort im Traum, der keine Entsprechung in Azeroth hat und auch nicht direkt zugänglich ist. Da der Traum eine Art Abbild Azeroths ist, und von ihm aus auch die Evolution der Lebewesen gesteuert wird, ist es wahrscheinlich, dass Ysera, die auch die Träumerin genannt wird, in beachtlicherweise Einfluß darauf nimmt, welchen Weg die Arten Azeorths gehen – oder auch eben nicht. Ysera selbst ist ein sehr beeindruckendes Wesen, deren vielfarbige Augen stets geschlossen sind – es sei denn, etwas wirklich außergewöhnliches passiert. Lange Zeit wurde vermutet, dass sie die Mutter des Halbgottes Cenarius sei, da sie offenbar eine tiefe Zuneigung zu dessen Vater, dem weißen Hirsch Malorne hegte, aber es ist wahrscheinlicher, dass sie ihn als eine Art Ziehsohn betrachtete, da Cenarius eng mit dem Traum verwoben war und dass die Mondgöttin Elune Cenarius’ Mutter ist.

    Generell ist zu bemerken, dass der gesamte Grüne Schwarm eine tiefe Verbindung zu den Nachtelfen und ganz besonders zu den Druiden dieses Volkes unterhält. So kam es sogar zur Bildung der Drachenreitereinhit von Loreth'Aran unter dem Nachtelfenfürst Toreth, die später auf der Wyrmruhinsel vom schwarzen Schwarm blutig zerschlagen wurde. Aber auch noch heute wandeln unzählige Druiden im Traum, während ihre Körper schlafen.

    Bekannte Gründrachen

      Ysera – die Träumerin, Herrin des Grünen Schwarms und Hüterin des smaragdgrünen Traums. Hält sich wahrscheinlich im Augen von Ysera auf.
      Eranikus – Ein Gefährte Yseras, der bei der Aufgabe den Tempel von Atal’Hakkar zu bewachen dem Alptraum zu Opfer fiel. Er besitzt das Grüne Szepterfragment.
      Emeriss – Vertraute Yseras, fiel dem Alptraum anheim und treibt an den Traumportalen ihr Unwesen.
      Lethon – Ihn ereilte das gleich Schicksal
      Taerar – Auch er fiel dem Alptraum zu Opfer
      Ysondre – ebenfalls ein Opfer des Alptraums.
      Merithra – Yseras Tochter, Kämpfte im Krieg der Sande, Gefangene von C’thun
      Vethsera – Gleichsam in Ahn’Quiraj gefangen.
      Itharius – Hochgestellter Drache, vielleicht ein neuer Gefährte?
      Hazzas – Untergebener von Eranikus,

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    • 6. Re: Katas kleines Drachenkompendium   20/02/2009 02:52:24 PST
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    1.4 Der Blaue Schwarm

    Blaue Drachen sind die wohl magischsten Wesen Azeroths. Ihre Körper sind häufig von seltsamen, kristallinen Auswüchsen bedeckt und ihre Schuppenfarbe variiert von weißblau bis tief dunkelblau. In den weicheren Hautteilen kann man hin und wieder auch einen leichten Gelbeinschlag entdecken, der sich aber mit zunehmendem Alter zu verwachsen scheint. Sie sind im Vergleich zu den anderen Schwärmen häufig ein wenig schmächtiger und wenden alle möglichen Arten der Magie an, um einem körperlichen Nahkampf zu entgehen. Allgemein hegen Blaudrachen eine unersättliche Neugier, was magische Gegenstände und Artefakte betrifft – aber sie teilen dieses Wissen aufgrund einer gewissen Eitelkeit auch gerne mit anderen. Da sie außerdem die Gestaltwandlung zur Perfektion gebracht haben, ist davon auszugehen, dass einige herausragende Magier Azeroths in Wahrheit dem Blauen Drachenschwarm angehörten. Der Hort des blauen Drachenschwarms ist seit dem Krieg der Ahnen der Nexus in Northrend.
    Auch hier lässt sich eine gewisse Systematik in den Namen erkennen: So enden die Namen der männlichen Blaudrachen gerne auf -gos, während die eiblichen aus -gosa ausklingen.

    Der Anführer der Blauen ist der Aspektdrache Malygos. Gesegnet vom Meistermagier Norgannon, wacht Malygos über die Ströme der Magie, auch Leylinien genannt und widmet sich der weiteren Erforschung von Zaubern und deren Anwendung. Seine Heimstadt ist nach dem Krieg der Ahnen der Nexus in Northrend, von wo aus sein Schwarm Nachforschungen anstellt, aber gleichzeitig auch über den heiligen Drachenfriedhof wacht. Außerdem sind Blaudrachen in Winterspring und Aszhara vertreten, wo sie sich auf der Suche nach Artefakten befinden. Malygos selbst ist in der Lage, seine Gestalt frei nach seinem Willen zu verändern und zudem Hüter des Arcanomicons, des Verzeichnisses der Leylinien.

    In neuster Zeit ist eine Besorgniserregende Häufung von Magie bedingten Mutationen zu beobachten – die betroffenen Drachen werden als Nexusdrachen bezeichnet und sind durch seltsame Runen auf ihren Schuppen und einer leicht verschwommenen Gestalt – ähnlich der eines Netherdrachens – zu erkennen.


    Bekannte Blaudrachen:

      Malygos: Aspekt der Magie, der Zauberweber. Er befindet sich im Auge der Ewigkeit, seinem Unterschlupf im Hort der Blaudrachen, dem Nexus.
      Saragosa: Malygos derzeitige Gefährtin, gleichsam im Nexus anzutreffen
      Tyrygosa: eine von Malygos Töchtern und ursprüngliche Gefährtin von Kalecgos. Sie war ebenfalls im Kampf um den Sonnenbrunnen aktiv, ist nun aber mit ihrem menschlichen Diener, dem Paladin Jarod Mace im Nethersturm zu finden, wo sie die Netherdrachen erforscht.
      Arcanagos: Versuchte, Medivh in Karahzan aufzuhalten. Er scheiterte und wurde zum Glutwyrm Nightbane verbrannt.
      Arygos: Kämpfte im Krieg der Sande, heute ein Gefangener von C’thun
      Awbee: Ein Welpling, der für die Experimente mit dem Chromatischen Schwarm von Nefarians Schergen gefangen wurde.
      Haleh: Brutwächterin in Winterspring.
      Azuregos: Hüter des blauen Szepterfragments und Wächter über die Artefaktsammlung in Ashzara.
      Cyanigosa: Eine von Malygos Generälen. Sie leitet den Angriff auf die violette Festung in Dalaran.
      Kalecgos: Beschützer der Sonnenbrunnenessenz in Gestalt von Anveena. Kämpfte um den Sonnenbrunnen
      Madrigosa: Kämpfte gleichsam um den Sonnenbrunnen, unterlag gegen Brutallus und wird von dessen Blut zu einem Teufelswyrm erweckt.
      Sapphiron: Malygos General, wurde von Arthas bezwungen und als Frostwyrm wiedererweckt. Ist in Naxxramas anzutreffen.
      Vyragosa: Kreist in den Himmeln über den Sturmgipfeln, vermutlich auskundschaftend.
      Sindragosa: Malygos frühere Gefährtin. Sie fiel im Kampf gegen Neltharion im Krieg der Ahnen. Sie wurde von Arthas zu einem Frostwyrm erwackt und gilt nun als Anführerin der Frostbrut.

    [ Beitrag editiert von Katanîra ]


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    • 7. Re: Katas kleines Drachenkompendium   20/02/2009 02:53:25 PST
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    1.5 Der Bronzene Schwarm

    Der Bronzene Drachenschwarm hütet die Ströme der Zeit und seine Mitglieder sind somit wohl die komplexesten Geschöpfe Azeroths. Sie sind gleichsam des Gestaltenwandelns mächtig, aber mehr noch als alle anderen Schwärme legen sie größten Wert darauf, bei ihren Unternehmungen nicht aufzufallen. Daher haben sie auch andere Vorlieben, was ihre gewählten Gestalten angeht und sind häufig auch in unauffälligen Tierformen anzutreffen. Ihr Hort sind die mystischen Höhlen der Zeit und die Größe des bronzenen Schwarms ist kaum abzuschätzen, da völlig ungewiss ist, wie viele von ihnen sich in unterschiedlichen Zeitlinien aufhalten. Es gibt Hinweise darauf, dass sie ihre Brut in gefahrlosen Zeitlinien aufziehen , weswegen erstaunlich viele Großdrachen im Schwarm anzutreffen sind. Unter Umständen beeinflussen die Zeitreisen allerdings auch das Alter des Reisenden, weswegen eine zuverlässige Aussage auch hier nicht möglich ist.

    Bronzene Drachen sind farblich in bronze- und Goldtönen gehalten, mit weißen bis grünlichen Einschlägen. Ihre Namen enden häufig auf -mus (die männliche Form) oder -mi oder -dormi. Allerdings schienen Bronzedrachen sich am wenigsten an diese Systematik zu halten.

    Bronze Drachen kämpfen gleichsam mit ihrer Macht, die Zeit zu verlangsamen, oder anzuhalten, aber auch ihre körperliche Stärke ist nicht zu verachten.

    Generell ist der Bronzene Schwarm den sterblichen Völkern gegenüber recht freundlich eingestellt, und sie nehmen häufig die Hilfe von Fremden an. Dies als Naivität zu deuten, wäre allerdings vorschnell geurteilt, denn es ist möglich, dass ein bronzener Drache bereits die Zukunft kontrolliert hat, um die Stärke seiner „Arbeitspartner“ zu beurteilen.

    Aman'Thul, der Hochvater des Pantheons segnete den bronzenen Großdrachen Nozdormu, um fortan über die Zeit und deren Ströme zu gebieten. Nozdormu ist das einzige Wesen, welches nur über eine einzige Zeitidentität verfügt. Er besitzt also kein vergangenes oder zukünfiges Selbst, sondern existiert im Fluß der Zeit nur einmal. Daher weiß häufig niemand, nicht einmal seine Gefährtinnen, in welcher Zeitlinie sich Nozdormu aufhält und sein Erscheinen ist äußerst selten. Es wird erzählt, dass Nozdormu eine Zeitlinie für sich besitzt, in der er seine geliebten Artefakte sammelt und sie in der riesigen Wüste verwahrt. Ohnehin ist Sand bei einem Bronzenen Drachen ein wichtiges Symbol für den Sand der Zeit, der in der gigantischen Sanduhr im Zentrum der Höhlen der Zeit rinnt. Unklar ist, ob dies lediglich ein Messinstrument ist, oder ob es ein Hilfe zur direkten Einflussnahme darstellt.

    Bekannte Bronzedrachen:

      Nozdormu: Aspekt der Zeit, der Zeitlose, der Herr der Zeit.
      Soridormi: Erste Gefährtin Nozdormus. Sie ist seine Stellvertreterin und leitet das Geschick des Schwarms in seiner Abwesenheit. Sie ist derzeit in den Höhlen der Zeit zu finden.
      Anachronos: Sohn und General Nozdormus, Wächter des bronzenen Szepterfragmentes und Befehlshaber im Krieg der Sande. Er ist in Tanaris zu finden und wacht über Ahn’Qiraj.
      Andormu: Wächter in den Höhlen der Zeit.
      Arazmodu: Soridormis Leibwache
      Grakkarond: Kämpfer im Krieg der Sande. Er fiel im Kampf gegen Ossirian den Narbenlosen. Seine Knochen liegen noch immer im Sand von Silithus .
      Nozari: Wächter der Höhlen der Zeit
      Penumbrius: Unterstützt den Argentumkreuzzug in Eiskrone und erforscht die dortigen Protodrachen.
      Chronormu: Besser bekannt als die Gnomin Chromie. Er leitet verschiedene Projekte und arbeitet häufig mit Sterblichen zusammen. Derzeit steht er als Vertreter der Bronzenen im Wyrmruhtempel.
      Zaladormu: Beschützer der großen Sanduhr in den Höhlen der Zeit.

    [ Beitrag editiert von Katanîra ]


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    • 8. Re: Katas kleines Drachenkompendium   20/02/2009 02:54:27 PST
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    1.6 Der Schwarze Schwarm

    Ursprünglich waren die schwarzen Drachen die Beschützer der Erde als solches. Wie der Name schon sagt, sind ihre Deckschuppen schwarz, Brust und Bauchpartien häufig gelblich, bei weiblichen Exemplaren eher ins dunkelviolette gehend. Die Wächter und Wyrmkin dieser Art schmücken sich gerne mit roten Stoffen und rötlichem Metall. Ohnehin haben Schwarzdrachen eine natürliche Affinität zu Lava und Magma, also der ungeformten Erde, weswegen sie häufig an heißen, unterirdischen Orten anzutreffen sind. Heutzutage sind die meisten Schwarzdrachen an der Zerstörung ihrer Umgebung interessiert und versuchen, alles Lebende in ihrem Umkreis auszulöschen.

    Die Namensgebung der Schwarzen scheint nur sehr begrenzt einer Systematik zu folgen. Hierbei liegt aber auch die Vermutung nahe, dass es sich in vielen Fällen um die Namen handelt, die Sterbliche den jeweiligen Drachen gaben (so z.B. Aschenschwinge, Flammenmaul, Schattenschwinge ...) Einzige Namensähnlichkeit bei männlichen Schwarzdrachen ist die männliche Endsilbe -rion, die aber auch nicht allzuweite Verbreitung findet. Eine hierzu These wäre, dies als Ausdruck der unterschiedlichen Splittergruppen innerhalb der Scharzdrachen zu betrachten, allerdings gibt es hierzu keinen Beleg.

    Einst gesegnet vom Titanen Khaz'goroth war es dem Großdrachen Neltharion gegeben, über die Erde, das Gestein und die Tiefen Azeroth zu wachen. Der gigantische Drache, der an körperlicher Größe und Stärke alle anderen übetrifft, fiel jedoch im Laufe der Jahrhunderte dem Wahnsinn anheim. Er ließ seinen magma- und feuersprühenden Körper in einen Adamantiumpanzer einschmieden und befahl seinem Schwarm die Vernichtung des Lebens. Fortan war er unter dem Namen Deathwing bekannt. Durch viele Kriege hinweg und einige Intrigen in seiner menschlichen Gestalt des Adeligen Daval Prestor musste er schließlich fliehen und befindet sich seit dem im Krieg mit den anderen Drachenschwärmen. Vermutlich ist er derzeit in der Scherbenwelt anzutreffen. Seine Kinder indes sind nunmehr ohne Führung, was es schwierig macht, die wirkliche Intension eines Schwarzdrachen zu bestimmen.

    Zu erwähnen wäre als Splittergruppe zum einen die Drachen unter dem Großdrachen Nefarian und seiner Schwester Onyxia. Während Onyxia lange Zeit im politischen Geschehen Stormwinds dafür sorgte, dass die Randbezirke des Menschreiches geschwächt blieben, machte sich Nefarian die Orcs des Blackrockclans zu Untertanen und züchtete mit ihrer Hilfe den Chromatischen Schwarm heran, der die Reihen verstärken sollte, um schließlich die Reiche der Sterblichen zu überennen. Obgleich Nefarian einige Drachkin im Pechschwingehort um sich versammeln konnte, fehlte ihm stets die Schlagkraft zu einem Sieg, sodass sein Projekt von anderen Splittergruppen als gescheitert angesehen wird.

    Zum anderen hat sich im Schergrat der Scherbenwelt eine weitere Gruppe Schwarzdrachen unter der Führung des Wächterdrachens Maxnar zusammengefunden. Diese sehr kleine Gruppe nennt sich Wyrmkult und rekrutiert sich hauptsächlich aus Sterblichen, die zum Dank für ihre Dienste magische Fähigkeiten verliehen bekommen und sich sogar bis zur Verwandlung in einen Drachkin hochdienen können. Vermutlich wurde dieser Kult einstmals vom Großdrachen Sabellian ins Leben gerufen, der als Baron Zobelmähne unweit der Arena im Schergrat zu finden ist. Derzeit jedoch distanziert sich Sabellian von Maxnars Unternehmen und widmet sich mehr der Rache an den Gronn, die gemeinsam mit der Allianz für das Gemetzel im Schergrat verantwortlich sind und den Großteil der Schwarzdrachenpopulation der Scherbenwelt ausgelöscht haben.

    Lady Sinesthra, die Großdrachin Sintharia, die derzeitige Gefährtin Neltharions, benutzt indes Eier von Netherdrachen, um aus ihnen einen neuen Schwarm, den Zwielichtschwarm zu züchten. Wie weit ihr Bemühen gediehen ist, ist derzeit noch nicht bekannt.


    Bekannte Schwarzdrachen:
      Neltharion/Deathwing: Der Erdenwächter/der Zerstörer, Aspekt der Erde, Schöpfer der Dämonenseele und Feind aller Sterblichen. Sein Hort war lange Zeit in den Tiefen Magmahöhlen der Welt, nun verbirgt er sich an einem unbekannten Ort.
      Nefarian: Sohn Deathwings, Befehlshaber des Chromatischen Schwarms und Herrscher über den Blackrock.
      Onyxia: Nefarians intrigante Schwester, haust in den Düstermarschen. Früher nahm sie als Lady Katrana Prestor entscheidenden Einfluß auf die Politik Stormwinds.
      Aschenschwinge: Sohn Onyxias, Jungdrache in den Düstermarschen.
      Yntrige: Abgesandte des schwarzen Schwarms im Wyrmruhtempel.
      Satharion: Wächter der Zwielichtbrut im Obsidiansanktum unterhalb des Tempels.
      Sabellian/Zobelmähne: Früher vertrautester General Neltharions. Heute im Schergrat nahe der Arena anzutreffen.
      Drakkisath: General Nefarians, im zuletzt im Blackrock gesichtet
      Schattenschwinge, Flammenmaul und Flammenschwinge: Wächter im Pechschwingenhort
      Razormaw: Vernichtete die Gründrachenreiter von Loreth’Aran, fiel allerdings im gleichen Kampf.
      Maxnar: auch der Aschenmagen genannt. Anführer des Wyrmkultes im Schergrat.
      Serinar: Kämpfer im Obsidiandrachenschrein.

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    • 9. Re: Katas kleines Drachenkompendium   20/02/2009 02:55:28 PST
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    1.7 Netherdrachen

    Der vermutlich jüngste Drachenschwarm ist der Netherdrachenschwarm unter der Führung des Großdrachenpaares Neltharuku und Karynaku. Sie unterscheiden sich in ihrer äußeren Form stark von den Aspektdrachen, sind aber dennoch in der gleichen Kategorisierung anzutreffen. Es gibt also gleichsam Welplinge, Wächter, Jung- und Großdrachen. Einzig Drachkin wurden bislang keine gesichtet. Der Körper eines Netherdrachen ist stets ein wenig durchscheinend, als würden sie zwischen verschiedenen Dimensionen schwanken. Gerade bei Großdrachen ist dies zunehmend ausgeprägt, während Welplinge noch einen recht „soliden“ Eindruck machen. Auch scheinen Netherdrachen einem gänzlich anderen Alterungsprozess zu unterliegen. Ihre Körperform ist häufig schlanker als die azerothianischen Drachen und ihre Farben variieren von dunklem Grün über Violettöne bis hin zu schwarz. Ihre Entstehung ist ebenso seltsam wie ungewöhnlich: Sie schlüpften aus den Schwarzdracheneiern, die Deathwing in die Scherbenwelt gebracht hatte. Als der Planet unter der Last der von Ner’zuhl geöffneten Dimensionsportale zerbrach, wurden die Drachen durch die übermäßige Netherenergie maßgebend verändert. Ob auch bereits ausgewachsene Schwarzdrachen zu Netherdrachen mutierten ist unklar – aber gerade beim Schwarmführer Neltharuku läge aufgrund seines Namens die Vermutung nahe. Generell enden die Namen von Netherdrachen gerne auf die Silbe -aku und -ku.

    Netherdrachen sind ausgesprochen ausdauernde und geschickte Flieger – einen direkten Nahkampf sollten sie aufgrund ihrer zerbrechlichen Körper und dünnen, kleinen Schuppen allerdings meiden. Sie haben eine natürliche Affinität zu Netherenergie, weswegen sie sich gerne in der Nähe der in der Scherbenwelt auftretenden Kristalle aufhalten, so zum Beispiel im Schergrat oder im Nethersturm. Der Großteil der Netherdrachen ist jedoch im Schattenmondtal anzutreffen, wo er sich im Kampf gegen die Orcs des Drachenmalclans befindet, welche die Netherdrachen als Reitdrachen unterjochen wollen.

    Im Gegensatz zu den Aspektschwärmen schienen Netherdrachen keine feste Familienbindung einzugehen und auch ein zentraler Hort existiert nicht. Dies lässt sich sowohl auf die geringe Zahl der Nethergroßdrachen zurückführen, als auch die stetige Verfolgung ihrer Art. Zu erwähnen ist jedoch, dass auch diese Drachenart über die Kunst des Gestaltwandelns verfügt.

    Bekannte Netherdrachen:


      Neltharuku: Schwarmführer der Netherschwingen, kreist hoch über dem Schattenmondtal.
      Karynaku: Seine Gefährtin, wird vom Drachenmalclan gefangengehalten
      Mordenai/Mordenaku: Vermutlich ältester Sohn der beiden, er rekrutiert sterbliche Helden, um seinem Schwarm zu helfen und ist gleichsam im Schattenmondtal anzutreffen.
      Toranaku: Er verbirgt sich in den Minen der Netherscherbe vor den Höllenorks.
      Barthamus: Abgesandter der Netherschwingen in Shattrath.
      Yarzill: Verbirgt sich im Lager der Drachenmalorcs

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    • 10. Re: Katas kleines Drachenkompendium   20/02/2009 02:56:34 PST
    zitat antworten
    1.8 Protodrachen

    Eine Besonderheit auf Azeroth stellen die in Northrend beheimateten Protodrachen dar. Hauptamtlich gibt es sie in den Aspektfarben, wobei sehr selten schwarzen Protodrachen gesichtet wurden. Diese wesentlich primitivere Drachenart scheint nicht im Umgang mit irgendwelcher Magie bewandert, noch ist ein Schwarmführer bekannt. Sie sind in ihrem schlichten Wesen leicht zu beeinflussen und werden daher allerortens als Reit- und Lasttiere eingesetzt. Ihr Körperbau ist wesentlich wuchtiger, als es bei die Aspektschwärmen üblich ist und ihre Anatomie ändert sich nicht im Geringsten, es gibt also nur einen Aufbau: Zwei kräftige Hinterbeine, wuchtige Flügel und ein paar verkümmerter Arme. Häufig sind ihre Schuppen von kleinen Hornauswüchsen (besonders im Bereich des Kiefers) durchbrochen und ihr überdimensioniertes Maul ist mit rückständigen Zähnen bestückt. Obwohl Protodrachen schwerfällige und ungeschickte Flieger sind, können sie dennoch erstaunliche Lasten tragen. Die blaue Protodrachenpopulation in den Sturmgipfeln ernährt sich zum Beispiel von den dortigen Rhinozerossen – die sie an einem Stück wegtragen können.

    Zur Entstehung wird vermutet, dass die Protodrachen von den Titanen kurz vor den anderen Drachenschwärmen erschaffen wurden und gelten daher als Vorstufe der Aspektdrachen, die sie teilweise jedoch als ihre entfernten Verwandten ansehen und akzeptieren. Vielleicht existierten sie aber auch schon vor der Ankunft der Titanen und dienten als Vorbilder.

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    • 11. Re: Katas kleines Drachenkompendium   20/02/2009 02:57:35 PST
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    1.9 Der Ewige Schwarm

    Der Ewige Drachenschwarm ist der rätselhafteste Schwarm überhaupt. Viele Theorien ranken sich um diese scheinbar bösartige Spezies, die im Auftreten und der Organisation einem Aspektschwarm ähnelt. Es gibt verschiedene Entwicklungsformen und ihr Körperbau gleicht dem bekannten Aspekt-Schema, nur ihre Gestalt ist von Magie stark verändert. So scheint ihre Grundfarbe schwarz zu sein, während die Oberfläche der Haut von grünlichen Linen, ähnlich einem fließenden Muster durchbrochen ist. Ihre Erscheinung ist gleichsam stets etwas durchscheinend und unwirklich Körperlos. Sie sind bekennende Erzfeinde der uns bekannten Bronzedrachen, obgleich sie vielfach über die gleichen Eigenschaften verfügen. Zeitreisen und das Eingreifen in Zeitströme liegt ihnen gleichermaßen und so versuchen sie in einem andauernden Kampf, wichtige Ereignisse der uns bekannten Realität zu verändern.

    Derzeit bekannt ist, dass sie versuchen, die Befreiung des Ork-Kriegshäuptlings Thrall aus seiner Gefangenschaft in der Menschenfestung Durnholde zu verhindern, was zur Folge hätte, dass die Horde niemals die Stärke erreicht hätte, die sie in der Jett-Zeit erlangt hat. Auch hätten die Orks nicht am Berg Hylial gegen die Brennende Legion kämpfen können, allerdings wäre auch der Halbgott Cenarius noch am Leben. Die Nation Durotar wäre niemals gegründet worden und die Tauren vermutlich von den Zentauren ausgelöscht worden, gleichsam die Darkspear-Trolle von den Murlocs. Es liegt also die Vermutung nahe, das dies die Legion gestärkt hätte.

    Gleichsam versucht der Ewige Schwarm, die Öffnung des Dunklen Portals zu verhindern. Es hätte also niemals Krieg gegeben und Draenor wäre niemals zerissen worden. Die Folgen hiervon sind nahezu unabsehbarer Natur.

    Auch die Schlacht am Berg Hyjal selbst scheint manipuliert worden zu sein, auch wenn hierbei kein direkter Einfluß der Ewigen nachzuweisen ist. In jüngster Zeit versuchen sie gleichsam die Geschichte der Menschenstadt Stratholme zu verändern. Die genaue Intension bleibt aber auch hier fraglich.

    Die Vermutung liegt nahe, dass es sich beim Ewigen Schwarm um Bronzedrachen handelt, die aus einer anderen Zeitlinie stammen, und dass sie vielleicht sogar gleichsam unter Nozdormus Befehl stehen. Allerdings ist all dies ausgesprochen spekulativ und nur mit größter Vorsicht zu behandeln. Denn gleichsam wäre es möglich, dass es in oder zwischen den Zeitströmen verendete Bronzedrachen sind, deren Geister nun angreifen (was die in Auflösung begriffene Gestalt erklären würde) oder dass es eine Splittergruppe des Schwarms ist, oder aber eine Anomalie, die von den Alten Göttern geschaffen wurde. Denkbar sind hierzu viele Theorien, einen handfesten Beweis gibt es derzeit jedoch nicht.

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    • 12. Re: Katas kleines Drachenkompendium   20/02/2009 02:58:37 PST
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    1.10 Der chromatische Schwarm

    Strenggenommen ist die Bezeichnung „Schwarm“ hier etwas irreführend, da es sich um eine reine Züchtung handelt, die der Schwarzdrache Nefarian erdacht hat. Dennoch soll diese Abart hier nicht unerwähnt bleiben.

    Mit Hilfe von Goblinwissenschaftlern ist es Nefarian gelungen, aus den Welplingen der anderen Schwärme unter unvorstellbar grausigen Methoden die Essenzen der jeweiligen Opfer zu gewinnen. Diese kreuzte er mit Welplingen und Jungdrachen seines Schwarms, aber auch mit anderen Wesen, so zum Beispiel mit gefangenen Kernhunden. Die Mutation gelang in einigen Fällen, allerdings waren die Auswirkungen stets unterschiedlicher Art. So existieren Wächterdrachen, die ihr Aussehen und ihre Körperkraft des Schwarzen Schwarms behalten haben, aber aufgrund der Einkreuzung der Schwarmessenzen Resistenzen gegen bestimmte Magiearten entwickeln konnten. Andere Mutanten entwickelten sich zu komplett eigenen Arten, so der Jungdrache Gyth, dessen Schuppen von außerordentlicher Härte sind, und zudem eine intensiv violette Farbe angenommen haben. Der veränderte Kernhund Chrommaggus indes vereint die Vorteile aller Schwarmarten in sich und herrscht über jede Art der Magie. Zum Glück waren die Methoden der Essenz gewinnung nie sonderlich effizient, sodass die geringe Anzahl der lebensfähigen chromatischen Drachen den Blackrock nie verlassen hat.




    1.11 Feendrachen

    Feendrachen sind ausgesprochen scheue und seltsam anmutende Drachen. Die meisten sind sehr klein und erreichen nicht einmal die Größe eines Wolfes. Ihre froschartige Gestalt mit dem langen, häufig gerollt getragenen #%#!*%* ist zerbrechlich und ihre zarten, schmetterlingsartigen Flügel taugen nicht für Flüge in großer Höhe oder auf offenem Gelände, weswegen diese fast schon insektenartig anmutenden Gestalten ausschließlich in dichten Wäldern anzutreffen sind.

    Es steht anzunehmen, dass Feendrachen entweder gleichsam von den Titnen erschaffen wurden und die Zeitalter überdauerten, oder aber, dass sie als „Kinder Yseras“ aus dem smaragdgrünen Traum nach Azeroth kamen. Letzteres würde auch ihre innige Verbindung zu den Nachtelfen erklären, welche stets um ihren Schutz bemüht sind. (( Nachtrag: Laut Quellenbuch werden sie als Geschöpfe des Traums gesehen. Im Spiel jedoch mit der Bezeichnung Drache in Verbindung gebracht. ))

    Feendrachen verfügen hauptamtlich über Defensiv- und Schutzmagie und sind tendenziell friedliche Gesellen, die im Schutz von unwegsamer Vegetation ihre unscheinbaren Nester bauen. Sie verfügen über eine recht große Magieimmunität und sind trotz ihrer zarten Anmutung Fleisch@#*#@%r. Besonders große Populationen sind in Feralas und im Eschental zu beobachten, aber auch in den Wäldern des Schergrat haben sich bereits Exemplare angesiedelt.






    1.12 Wyrms

    Als Wyrms bezeichnen wir die pervertierte und untote Form eines Drachen. Es gibt, je nach Art der Veränderung verschiedene Arten von Wyrm. Die wohl häufigste ist der Frostwyrm, der ein Diener des Lichkönigs ist. Durch die Vernachlässigung des Drachenfriedhofs sind ihre Reihen so zahlreich, dass schon von einer Art „Schwarm“ gesprochen werden kann: Der Frostbrut. Entsetzliche Anfüherin ist die ehemalige Gefährtin Malygos, die nun als Frostmatriarchin Sindragosa über die Reihen der Frostwyrms herrscht. Zudem sind noch Glutwyrms bekannt, welche gleichsam von der Geißel aus den Knochen der Gefallenen erweckt werden, jedoch wesentlich seltener sind, als ihre eisigen Kampfgenossen. Durch dämonische Verderbnis kann ein Drache außerdem noch als Teufelswyrm wiederauferstehen.

    Alle Wyrms jedoch haben eines gemeinsam: sie sind untot und haben mit ihrer einstigen Würde und Weisheit nichts mehr zu tun. Ein Wyrm ist nur beseelt von einer bösartigen Intelligenz und einem unbändigen Hass gegen das Lebende.




    1.13 Sonstige

    Hier wären noch die Albino-Drachen zu erwähnen, die seit dem Zusammentreten des Wyrmruhpaktes zu beobachten sind. Vermutlich handelt es sich hierbei entweder um natürliche Mutationen oder um Mischlinge der unterschiedlichen Schwarmfarben. Hierzu wird von Seiten der Drachen allerdings geschwiegen.

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    • 13. Re: Katas kleines Drachenkompendium   20/02/2009 03:01:55 PST
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    2. Historie/Schauplätze


    Zeitliche Anordnung der Geschehen:

    -10.xxx Trollkriege gegen die Silithiden
    -10,000 Krieg der Ahnen
    -9,000 Erschaffung des Weltenbaumes Nordrassil
    -7,300 Exil der Hochelfen
    -6,800 Gründung Quel’thalas
    - 5.000 Krieg der Sande?
    -2,800 Arathor und die Troll Kriege
    -2,700 Die Wächter Tirisfals
    -2,500 Ironforge – Das Auftauchen der Zwerge
    -1,200 Die sieben Königreiche
    -823 Aegwynn bringt Sargeras Avatar zu Fall
    -45 Medivhs Aufstieg
    -1 Planung des Portals
    0 Öffnung des Dunklen Portals
    6 Auffinden der Dämonenseele durch Zuluhed, Gefangennahme Alexstraszas
    8 Ein Teil der Schwarzdrachen zieht in die Scherbenwelt.
    10 Befreiung Alexstraszas & Vereinigung der Schwärme gegen Deathwing
    18 Thralls Aufstieg
    20 Zweite Invasion der Brennenden Legion & Zerstörung Hylials
    21 Geißel und Arthas Wandlung zum Lichkönig
    23 Kampf um den Sonnenbrunnen
    25 Gründung Durotars und Wiederaufbau Stormwinds
    26 Wiederöffnung des Dunklen Portals
    27 Angriff der Geißel auf Kalimdor





    2.1 Der Krieg der Ahnen


    Nach Verlassen der Titanen gedieh Azeroth zunächst lange Zeit friedlich. Die Alten Götter waren tief ins Innere des Planeten verbannt und mit ihnen die zerstörerischen Elementare. Die Aspekte wachten über die Schöpfung und die wenigen Arten, die sich regten. Angezogen von der mystischen Quelle Arkaner Energie im Zentrum des Urkalimdor, der Quelle der Ewigkeit, siedelten sich die Kaldorei am Ufer des gigantischen Sees an und errichtete im Laufe der Jahre eine beachtliche Zivilisation.
    In dieser Zeit geschah es, dass der Erdenwächter Neltharion durch seine natürliche Nähe zur Erdemitte, von den Stimmen der Alten Götter heimgesucht wurde, die langsam den Geist des edlen Drachen vergifteten und ihn zum Feind der Sterblichen machten. Gleichzeitig kämpfte Nozdormu mit einer seltsamen Zeitanomalie, die ihn selbst von Geschehen fernhielt und ihm die Möglichkeit des Eingreifens nahm. Diese Anomalie war vermutlich gleichsam ein Werk der Alten Götter.

    Die Königin der Nachtelfen, die wunderschöne Erzmagierin Aszhara, öffnete – korrumpiert von den arkanen Energien des Brunnens – ein Portal für die Brennende Legion, die durch die Verwendung von Magie auf Azeroth aufmerksam geworden war, und nun danach trachtete, auch diese Welt zu zerstören. Als die Drachen diese Gefahr erkannten, schlug Neltharion den anderen Schwärmen die Erschaffung einer Waffe vor, die mächtig genug wäre, um die Dämonen zu schlagen: Die Drachenseele. Neltharion schuf eine stabile goldene Scheibe mit seinem Blut und dem Zutun der Alten Götter und überredete die anderen Drachen, die nicht einsehen konnten, was er geschaffen hatte, einen Teil ihrer Essenz in das Artefakt zu geben. Er selbst jedoch ließ nichts seiner Macht einfließen, was lange Zeit unbemerkt blieb. Mehr und mehr verfiel Neltharion dem Wahnsinn, und aus seinem ursprünglichen Plan, alle Sterblichen zu Dienern zu machen, reifte die Idee, diese Arten auszulöschen. Schließlich wandte sich sein Hass sogar gegen die eigene Art und er wollte sich zum Herrscher aller Drachen aufschwingen.

    Als die Nachtelfen im Krieg gegen die Legion zu verlieren drohten, sammelten sich die Drachen, um ihnen beizustehen, doch Neltharion verwendete die Drachenseele, um Dämonen und Sterbliche gleichermaßen zu vernichten. Als die anderen Drachen ihn davon abhalten wollten, setzte der irregeleitete Schwarze das Artefakt auch gegen die anderen Schwärme ein und richtete unter ihnen große Zerstörung an. Nie wieder sollte es so viele Drachen in Azeroth geben, wie vor dieser Schlacht. Malygos, der sich als erster in den Weg des Erdaspektes stellte, verlor nahezu seinen gesamten Schwarm. Die anderen Drachen litten unter der Drachenseele, mit deren Hilfe Neltharion sie eines Großteils ihrer Macht beraubt hatte und mussten fliehen. Erst später gelang es Malfurion Stormrage die Dämonenseele zu stehlen und später gelangte das unheilvolle Artefakt in Besitz der Königing Aszhara, die es zum Verstärken des Portales für die Brennende Legion benutzte.

    Während der Einfluß der Alten Götter zunahm, litt sein mächtiger Körper zunehmend unter dem kränkelnden Geist und seine Schuppen brachen auf und ließen ihn entsetzliche Qualen leiden, die seine Umnachtung noch verstärkten und ihm zum Rückzug zwangen. Mit Hilfe von Goblins ließ er sich eine Rüstung aus Adamantit fertigen, die seinen zerbrechenden Körper bewahrte. Sein Wahn jedoch zielte mittlerweile selbst auf seinen eigenen Schwarm und in einem entsetzlichen Wutanfall erschlug er seine Gefährtinnen .

    Während Neltharion verborgen im Tiefen der Erde tobte, gelang es, die Schlacht gegen die Legion in letzter Sekunde noch zu Gunsten Azeroths zu entscheiden. Ysera selbst trug den Druiden Malfurion auf ihrem Rücken in die Schlacht.

    Nach der Zerstörung des Kontinents und dem Wiederauftauchen Nozdormus segneten die drei Aspekte Ysera, Alexstrasza und der Herr der Zeit den Sprössling des Weltenbaumes Nordrassil, der den Nachtelfen fortan als Energiequelle und Heiligtum dienen sollte. Ysera bot den Druiden dieses Volkes an, von dem Zeitpunkt an im smaragdgrünen Traum wandeln zu dürfen, um diesen mit mehr Leben zu füllen. Im Gegenzug mussten die Druiden viele Jahre fernab ihres Volkes schlafend verbringen, durften aber der Träumerin dienen.

    Die Dämonenseele indes wurde von den Schwärmen verborgen und mit einem Zauber belegt, der sie für alle Zeiten von Deathwing fernhalten sollte.

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    • 14. Re: Katas kleines Drachenkompendium   20/02/2009 03:03:00 PST
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    2.2 Der Krieg der Sande

    Ungefähr tausend Jahre vor 0 brach in Silithus der sogenannte Krieg der Sande aus. Getrieben von dem erwachten Alten Gott C’thun strömten die Silithiden aus ihren Bauten und fochten mit Unterstützung der außerirdischen Qiraj einen erbitterten Krieg gegen die Nachtelfen. Diese riefen den Bronzenen Schwarm aus Tanaris zu Hilfe, der fortan unter Führung des Großdrachen Anachronos gegen die unendlichen Gegnermassen kämpfte. Als die Situation zu eskalieren drohte, kamen auch die Grünen und die Roten zur Hilfe, selbst vereinzelte Blaudrachen waren vor Ort. Sie drängten die Silithden weit genug zurück und Anachronos schuf den magischen Skrabäuswall, hinter dem er C’thun und seine Schergen einsperrte. Erst, wenn die Zeit gekommen war, konnte der Alte Gott zurückgetrieben werden, und zu diesem Zweck wurde der Skarabäusgong erschaffen, der nur mit einem machtvollen Szepter geschlagen werden konnte. Dieses teilten die Drachen unter sich auf, bevor sie Silithus verließen.





    2.3 Grim Batol


    Einige Jahre nach der Öffnung des Dunklen Portals gelang es Deathwing, die Dämonenseele aufzuspüren. Da er selbst sich nicht nähern konnte, führte er den Drachenmal Clan unter der Führung Zuluheds nach Grim Batol, wo schließlich der Hexenmeister Nekros Schädelbrecher das Artefakt aufspürte und gegen den Roten Schwarm einsetzte. Die Orcs nahmen Alexstrasza und einen Großteil ihrer Kinder gefangen, um sie fortan als Reitdrachen zu versklaven und im Krieg gegen die Allianz einzusetzen. Alexstrasza und ihr ältester Gefährte Tyrannastrasz,, entkräftet von der Dämonenseele und erpresst mit dem Leben ihrer geliebten Brut beugten sich zunächst. Erst Korialstrasz, der entkommen war, ging die Rettung seines Schwarms an. Er beauftragte seinen menschlichen Schüler Rhonin, Grim Batol auszuspionieren. Da Deathwing sich der Dämonenseele durch den Schutzzauber der Schwärme und somit auch den Dracheneiern in Grim Batol nicht nähern konnte, spielte er mit einem Trick dem Magier eine seiner Schuppen zu, um Rhonin in Gedanken folgen zu können. Währenddessen bat Korialstrasz die anderen Aspekte um Hilfe, die schließlich tatsächlich eingriffen. Die Drachenmalorcs wollten aufgrund der Bedrängnis der Allianz Grim Batol mit allen gefangen Drachen verlassen und während des Rückzuges kam es zu einem blutigen Kampf. Deathwing stahl Rotdracheneier und tötete den alternden Tyrannastrasz, während Rhonin mit Deathwings Schuppe die Dämonenseele zerstörte. Befreit und mit ihrer vollen Macht ausgestattet griffen die Aspekte den fliehenden Deathwing an und vertrieben ihn nach langem Kampf. Alexstrasza bedankte sich bei Rhonin, indem sie ihm die Hilfe ihres Schwarms zusicherte, weswegen auch die Kirin’tor heute noch mit dem roten Schwarm zusammenarbeiten.




    2.4 Der versunkene Tempel


    Die Trolle der Atal’ai versuchten, im Tempel von Atal'Hakkar in den Sümpfen des Elends, den Blutgott Hakkar wiederzuerwecken. Der Grüne Drachenschwarm ging gegen die Trolle vor und versenkte den Tempel in den Sümpfen. Unglücklicherweise ging etwas an der Operation schief, und Eranikus, der sich um die Bedrohung kümmern sollte, verfiel dem Wahnsinn. Ob dies geschah, weil er in die Fänge des Alptraums geriet, oder weil beim versenken des Tempels der Teil eines alten Gottes freigesetzt wurde, ist unklar. Noch heute versuchen die Drachen, den Priestern der Atal’ai Einhalt zu gebieten, welche nicht einmal vor dem Wiedererwecken ihrer Landsleute Halt machten, und greifen jeden an, der sich in die Nähe wagt.




    2.5 Karahzan

    Der blaue Großdrache Arcanagos stellte sich gegen den letzten Wächter Medhiv, als den Drachen bekannt wurde, welche Ausmaße und dämonische Aktivität das Treiben des Besessenen annahm. Arcanagos wurde von dem Magier mit einem Reflektionszauber überlistet und starb unweit des schwarzen Turms von Karahzan. Heute treibt er als untoter Wyrm sein Unwesen. Allerdings ist auch der Großdrache Nethergroll, ein Netherdrache, im Turm zu finden. Warum er sich dort aufhält, ist jedoch unklar.

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    • 15. Re: Katas kleines Drachenkompendium   20/02/2009 03:05:00 PST
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    2.6 Die Scherbenwelt

    In den zerstörten Spilttern der Welt Dreanor lassen sich an verschiedenen Stellen Drachen beobachten. Die Auffälligsten sind sicherlich die Netherdrachen, die unter der Führung Neltharukus hautptamtlich im Schattenmondtal anzutreffen sind. Aber auch im Schergrat und in Nethersturm lassen sich diese beeindruckenden Wesen studieren, da sie sich gerne in der Nähe der energiegeladenen Kristalle aufhalten, die vermutlich nach dem Aufreißen der Welt entstanden. Auch eine bedeutende Persönlichkeit des Blauen Schwarms, die Großdrachin Tyrigosa erforscht im Nethersturm diesen Drachenschwarm, wobei hierbei Vorsicht vor Tyrigosas Absichten geboten ist.

    Außerdem findet sich in der Scherbenwelt eine größere Ansammlung von Schwarzdrachen, die im Schergrat ihre Heimat gefunden haben. Während sich unter Maxnar der Wyrmkult aus Sterblichen rekrutiert und sich im Pechschwingenkoven ganz im Norden des Schergrates verbirgt, hält sich Sabellian noch immer beim Drachenend auf – dem Ort, der seinem Schwarm zum Verhängnis wurde. Hier trafen Deathwing und er auf die Abgesandten der Allianz, welche die Brut der Schwarzdrachen abschlachteten und daraufhin die Verteidiger auch noch in einem Kampf mit den Gronns, und mit Grul selbst verwickelten. Noch heute sind die unzähligen toten Drachen in den Steilhängen des Schergrates zu sehen, die als stumme Zeugen an das entsetzliche Gemetzel erinnern.



    2.7 Der Sonnenbrunnen

    Nach der Zerstörung des Sonnenbrunnens durch Arthas und seine Geißel, gelang es dem Rotdrachen Korialstrasz die letzte überlebende Essenz des Brunnens einzufangen und sie in die Gestalt des menschlichen Mädchens Anveena zu bringen. Malygos wurde auf diese magische Ungereimtheit aufmerksam und entsandte den jungen Großdrachen Kalecgos, sich dieser Anomalie zu widmen. Gezwungen durch Angriffe der Geißel, einer Truppe Drachenjäger und dem Auftauchen des Hochelfenverräters Dar’Khan, floh er mit Anveena ins Alteracgebirge, wo sie gemeinsam mit Kalecgos Gefährtin Tyrigosa und dem Menschanpaladin Jarod Mace gegen den Verlassenen Valimar Mordis kämpfen mussten, der Anveenas Macht für seine Rache an den Lebenden nutzen wollte. Nur mit Hilfe des Tauren Trag Highmountain konnte der Magier gestoppt werden. Darauf wandten sie sich in das zerstörte Elfenkönigreich Quel’thalas. Dort stellten sie Dar’khan, der mit Anveena den Sonnenbrunnen wiederbeleben und für sich nutzen wollte und besiegten ihn mit Hilfe der Bansheekönigin Sylvanas. Darauf blieb Kalecgos als Beschützer bei Anveena, während Tyrigosa mit Jarod ihrer Wege ging. Später, während des Angriffes der Brennenden Legion auf das Sonnenbrunnenplateau, stellte sich Kalecgos und Madrigosa gegen die Dämonen. Letztere unterlag im Kampf gegen den Grubenlord Brutallus und verwandelte sich verderbt durch dessen Blut in einen Teufelswyrm, während Kalecgos, überrascht vom Angriff der Legion, von den Nathrezim Sathrovarr besessen wird.




    2.8 Der Nexuskrieg


    Nach dem Kampf um den Sonnenbrunnen, während dem der Dämonenfürst Kil’jaeden nur knapp in den Nether zurückgedrängt werden konnte, fasste der Magiewächter Malygos einen folgenschweren Entschluß: Er wollte dafür sorgen, dass die sterblichen Völker keinen Zugang mehr zur Arkanen Magie der Leylinien haben. Denn, es war immer die Nutzung von Magie, die die brennende Legion nach Azeroth brachte und die schließlich auch während des Krieges der Ahnen zur Dezimierung des Blauen Drachenschwarms geführt hatte. Malygos zog also seine Untergebenen im Nexus zusammen, um seinen Plan umzusetzen. Unglücklicherweise zog er dabei auch die Truppen vom Drachenfriedhof ab, der darauf schutzlos der Geißel preisgegeben war, welche umgehend Frostwyrms erweckte. Der Aspekt der Magie weigerte sich, den besorgten anderen Schwärme zuzuhören und alsbald enthüllte sich die ganze Größe seines Plans: Mit Hilfe des Arcanomicon spürte er die Leylinien der Welt auf und lenkte sie um, sodass sie zum Nexus hin strömten und er sie dort in den Nether entschwinden ließ. Die Veränderungen an der Umwelt sind hierbei gravierend und es besteht die Gefahr, dass der gesamte Planet Schaden dabon trägt – im schlimmsten Fall wäre eine zweite Scherbenwelt denkbar. Gleichzeitig hatten Malygos Kinder damit begonnen, die magienutzenden Sterblichen, und damit hauptamtlich die Kirin’tor zu jagen um sie zu vernichten. Alexstrasza, aufgebracht durch die Auslöschung von Leben, forderte Malygos auf, von seinem Plan abzulassen, doch der blaue Aspektdrache antwortete nur mit einem Angriff auf den Wyrmtempel. Seitdem wurde der Wyrmruhpakt, ein Zusammenschluß der anderen Schwärme – selbst der Schwarzdrachen – gegründet, um das gemeinsame Heiligtum zu beschützen und Malygos zerstörerische Tendenzen einzudämmen. Derzeit rekrutiert der Wyrmruhpakt in großen Zahlen Sterbliche, um bei der Verteidigung des Tempels zu helfen und die Angriffe der Geißel auf die verschiedenen Heiligtümer in der Drachenöde zu verhindern.

    Stolze Autorin des Neuen Zeitalters: http://forums.wow-europe.com/thread.html?topicId=286779333&sid=3
    Und von Deathwings Fluch: http://forums.wow-europe.com/thread.html?topicId=1118842237&sid=3
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    • 16. Re: Katas kleines Drachenkompendium   20/02/2009 03:06:02 PST
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    • 17. Re: Katas kleines Drachenkompendium   20/02/2009 03:07:04 PST
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    • Antonidas
    • 18. Re: Katas kleines Drachenkompendium   20/02/2009 05:56:05 PST
    zitat antworten
    Neltharion/Deathwing: ... nun verbirgt er sich an einem unbekannten Ort.

    Der Ort ist inzwischen bekannt, weil ihn Knaak im letzten Buch ausposaunt hat. Wäre nun die Frage, wie offiziell das ist. :)

    Ony und Nef ? die sind glaub ich inzwischen auch offiziell sehr sehr tot. :)

    [ Beitrag editiert von Astrya ]


    Ehrenvolle # 99 der Schwimmer-"Hall of Fame" im OT

    "Fehler 414 wird wohl als Synonym für "wir haben es mörderisch verkackt" in die Spielehistorie eingehen."
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    • Alexstrasza
    • 19. Re: Katas kleines Drachenkompendium   20/02/2009 08:11:32 PST
    zitat antworten

    Z i t a t:
    Neltharion/Deathwing: ... nun verbirgt er sich an einem unbekannten Ort.

    Der Ort ist inzwischen bekannt, weil ihn Knaak im letzten Buch ausposaunt hat. Wäre nun die Frage, wie offiziell das ist. :)

    Ony und Nef ? die sind glaub ich inzwischen auch offiziell sehr sehr tot. :)




    Onyxia wurd von Wrynn getötet. Aber Nefarian, ist fraglich wegen der Sache mit Ragnaros und Blackrock.

    Na toll.
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