World of Warcraft

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  • 0. Von Dieben und Familie   01/11/2009 02:56:25 PST
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Nach langem Lesen und gestriger Langeweile * schmunzel *, hier die Geschichte zu meiner " Kleinen " .
Grüße gehn im Vorab an meine Krümeline ;-)

Mit Kritik o.Ä. nicht sparsam sein, über künstlerische Freiheite bitte ich hinweg zu sehen.

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Prolog

Wieder sass sie hier, gekleidet wie eine Adelige. Vor ihr lag ein verdorrter Strauß Rosen, nachtschwarz – ein perfekter Kontrast zu ihrem langen blonden Haar, das in sanften Wellen über ihre Schultern fiel. Ein weiterer Kontrast zur blutroten Robe und dem weißen Umhang. Sie saß allein in einer Taverne von Silbermond. Vor sich ein Becher Wein, dunkelrot, schwer und süss .. aber auch bitter.. so bitter wie ihre Erinnerung...
Er kommt nicht.. mal wieder .. er hatte sie versetzt..
Eine einzelne Träne stahl sich in ihre Augen, während sie ihren Kopf auf die Arme legte. Die Erinnerungen flossen wie ihre Tränen.. langsam und unaufhaltsam.
Loda.....

1 - Von Dieben und Familie

„ Ninia ? „
„ Hmhm.. „
„ Glaubst du, das es wirklich klug ist sie hier zurück zu lassen ? „
„ Ja.... wir können sie nicht mitnehmen … das weisst du genauso gut wie ich … „
„ Aber wer wird sich um sie kümmern ?... „
„ Das Waisenhaus.. „
„ Ich halte das für eine weniger gute Idee.. „


Zitternd wachte sie auf.. schon wieder dieser Traum. Der Regen schlug sacht an das Fenster vor ihrem Bett, als sie sich aufsetzte und hinaus starrte. Hinaus auf die Mördergasse, wo sie und die Diebesbande „ die Schattenklingen „ hausten.
Die Schattenklingen...
Ihre zweite Familie, ihr Zuhause..

Mit einem Seufzen stand sie auf und öffnete das verdreckte Fenster, um ihr Gesicht in den Regen zu halten der sich mit ihren Tränen vermischte. Seit sie damals als junge Elfe aus dem Waisenhaus ausriss, war sie hier... eine Schattenklinge.. eine Diebin. Angeführt von Elios, dem „ König der Diebe „ , hatte sie viele lustige und weniger lustige Momente erlebt.
Als sie Meren'ro schnappten, zum Beispiel.. Meren'ro … der schnellste Langfinger in Silbermond und Einbrecher. .. das war einer der weniger lustigen Momente gewesen. Bei seinem letzten Einbruch erwischten sie ihn. Auf seiner Flucht tötete er zwei Stadtwachen...
Meren'ro... wie ein Bruder war er zu ihr .. Es verstand sich von selbst, das die Klingen am Tag seiner Hinrichtung vor den Toren Silbermonds dabei waren, versteckt in der Menge, verkleidet und gut verteilt. An jenem Abend verliess sie ihr kleines Zimmer nicht und sass stundenlang am Fenster. Würde sie dasselbe Schicksal ereilen, wenn sie unachtsam war... ?



Lächelnd streifte Mero durch die kleine Taverne, gekleidet wie eines der leichten Mädchen die hier in den dunklen Ecken herum sassen und sich von den Männern betatschen liessen. Ebenso lächelnd setzte sie sich neben einen älteren Blutritter und sah ihn verführerisch an.
„ Ah.. wunnerschöne Elfe.. darf'ch euch ein Gläschen ausgem.. ? „ nuschelte er betrunken und winkte gleichzeitig der Wirtin. Mero nickte leicht, während sie einen Arm um ihn legte und wie zufällig über das Wams streifte. Sie wusste, wo sie zu suchen hatte. Nachdem der Blutritter die Flasche Wein bezahlt hatte, liess sie ihre Finger ein Stück tiefer wandern und zog mit geübtem Griff die Geldbörse heraus. „ Oooohhh.. schon so spät... „ zwitscherte sie und stand auf, mit einer fliessenden Bewegung liess sie die Börse in ihrer Kleidung verschwinden. „ sch...schade, dassu schon geh'n musst... „ Mero zuckte bedauernd mit den Schultern und verschwand in der Menge.

Draussen vor der Taverne holte sie erst einmal tief Luft und unterdrückte den Brechreiz der in ihrer Kehle hochkroch. Elios... das war das letzte Mal, das schwöre ich dir.. Nochmal mache ich diesen Unsinn nicht...
Sie streifte ihre Haare zurück und tauchte in den Seitenstrassen Silbermonds unter, zurück zum Versteck der Schattenklingen. Die schwere Börse in ihrer Tasche umklammernd eilte Mero durch die dunklen Gassen.
Hoffentlich ist das dabei, was sich Elios erhofft.

Wenig später sassen sie, Elios und der Rest der Klingen um den Tisch herum. „ Nun... dann zeig mal, was der gute Herr Blutritter in seinen Taschen hatte. „ Elios klopfte sachte auf die Tischplatte und Mero kippte die Börse aus. Goldmünzen, Silberlinge und Kupferstücke rollten heraus, aber auch einige zusammengefaltete Blätter. Die Papiere zog Elios heran und faltete sie auseinander.
„ Aufstellung der Wachen … eine Abrechnung über geleistete Arbeitsstunden.. ein.... Einkaufszettel ?!? … naja.. aaah... „ Er schnalzte zufrieden und vertiefte sich in ein unscheinbares Schriftstück. „ Genau das, wonach ich gesucht habe... sehr gute Arbeit Mero. „ Elios nickte zufrieden und steckte das Pergament in seine Taschen. „ Das ist ein Grund zum Feiern, findet ihr nicht auch ? „ Zustimmendes Nicken rings um den Tisch, nur Mero stand langsam auf. „ Elios... das nächste Mal... schick eines der jungen Hühner, das sich so gern in deinem Bett wärmt.. „ Der Angesprochene sah sie einen Moment lang belustigt an.
„ Mero.. Mero... Mero... wer nahm dich damals bei den Klingen auf, als du aus dem Waisenhaus geflohen bist... wer hat dir Unterschlupf gewährt... wer hat für Essen gesorgt... WIR.. die Klingen.. du bist uns noch immer verpflichtet... vergiss das nicht.. „ Mit einem Knall fiel hinter Mero die Tür ins Schloss. Ihm verpflichtet... was für ein Unsinn.

- RP Char -
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  • 1. Re: Von Dieben und Familie   01/11/2009 03:01:36 PST
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Lange sass sie an diesem Abend am Fenster und starrte hinaus.. in die dunkle Nacht. Getragen von Sehnsucht sah sie in den Vollmond, immer daran denkend, was wäre wenn... wie es wäre, eine Familie zu haben .. eine Mutter und einen Vater.. die sich um einen sorgten, wenn es einem schlecht ging.. die einem abends Geschichten erzählten.. die einen in den Arm nahmen, wenn man traurig war...

Mit Tränen in den Augen löste sie die Bänder aus ihrem Haar und öffnete das zu enge Mieder, das sie über ihrem Kleid trug. Wie jeden Abend verriegelte sie die Tür und zog sich bis auf die wollene Unterwäsche aus. Die Kleidung lag auf dem Boden in einem wüsten Haufen, als sich Mero auf das Bett setzte und die Beine anzog...
…. von Dieben und Familie.... ging es ihr durch den Kopf.

2 - Verrat....

Mero wanderte in Gedanken versunken durch die abendlich belebten Strassen Silbermonds, bekleidet mit einer eng sitzenden schwarzen Lederrüstung, die schulterlangen silbernen Haare lose hinter die langen Ohren gekämmt. An ihrem Gürtel hing ein kleiner, aber dennoch sehr scharfer Dolch, geschmiedet und geschliffen in Wellenform.

„ Dein Auftrag ist sehr einfach . Einer der Magister erwartet einen Auftragsmörder von Ravenhold. Er möchte einen.. nunja.. Konkurrenten beseitigen lassen. Wir haben den eigentlichen Mörder – beiseite – geschafft. Wir möchten wissen, wieso er ihn loswerden möchte. „

Seufzend bog Mero auf den Platz vor dem Sonnenzornturm ein und überprüfte noch einmal Waffe und Aussehen. Mit einer Handbewegung steckte sie sich das Siegel von Ravenhold an die Rüstung und begann die leichte Steigung hinauf zu gehen, vorbei an den in Reih und Glied stehenden Stadtwachen. Sie ging mit einem leichten Kopfnicken vorüber und betrat das Allerheiligste von Silbermond – den Sonnenzornturm, Lehrort der Magister und Sitz des Prinzregenten.

Wie selbstverständlich bog sie nach rechts in den Lehrraum der Magister und nickte dem alten Elfen zu. „ Nun... das wars... denke ich für heute. „ Mit einem Wink entliess er die herumsitzenden jungen Elfen, bevor er sich Mero zu wandte. „ Schön schön schön. „ Der Lehrmeister verriegelte hinter dem letzten Lehrling die Türe und wandte sich der Diebin zu. „ Ein neues Gesicht wie ich sehe.. „ murmelte er und betrachtete die kleine und zierliche Mero. „ Nun.. wollen gleich zum Geschäft kommen. Setzt euch doch. „ Mit einer Handbewegung deutete er auf einen der Stühle, die neben den Regalen aufgereiht standen. Den Alten im Auge behaltend liess sie sich wie geheissen auf einem Stuhl nieder und unterdrückte den Reflex zu seufzen.

„ Nun nun.. es geht um Teovio. Er bereitet dem Rat der Magister schon länger Probleme. Und Probleme.. nunja.. sollte man beizeiten beseitigen. „ Der Alte hustete, um ein Lachen zu unterdrücken. „ Aber.. wie ich sehe, tragt ihr nicht die übliche Waffe der Ravenhold Attentäter. Und auch nicht.. das richtige Siegel. „ Der Alte richtete seine Augen auf Mero.
„ Ihr seid kein Mörder der Ravenhold.. „ Der Magister sah die junge Diebin durchdringend an, bevor er sich umdrehte. Mero runzelte die Stirn. Was hatte Elios gesagt ? Die Verkleidung sei absolut wasserdicht...
„ Sollte wohl Meldung machen.. ja, das sollte ich. „ Der Elf hinkte auf die Tür zu. Mero durchfloss es eiskalt.
Wenn er die Wachen ruft, ist alles aus.....


Wie angestochen sprang Mero auf, zog den Dolch aus ihrem Gürtel und rammte ihn dem Magister in den Rücken. Sie nahm sich nicht die Zeit, die Waffe wieder heraus zu ziehen, sondern entriegelte die Türe und sprintete an den Wachen vorbei.
Weg hier !! Du wurdest verraten.. !!
Mit diesen Gedanken rannte sie den Turm hinauf, Richtung Teleportationskugel.
„ HALTET SIE AUF !!! MAGISTER REUVIUS WURDE ANGEGRIFFEN !! ALAAARM !! ! „
Der Lärm der Wachen und das Geschrei dröhnten durch den Turm, die eisernen Stiefel der Wachen knallten auf den Stufen hinter ihr. Mero versuchte an Tempo zuzulegen, um den Wachen zu entgehen.
Keuchend und völlig ausser Atem erreichte sie die Kugel, legte ihre Hände darauf und war einen Wimpernschlag später verschwunden.

Mit dröhnendem Kopf und Schwindelgefühlen plumpste sie auf kalten Stein. Mero orientierte sich kurz, bevor sie sich umdrehte und mit blossen Fäusten auf die Kugel losging, auf der sich bald feine Risse zeigten.
Das dürfte sie eine Weile beschäftigen.. verfluchter Elios. Du hast mich verraten.. das wirst du büssen. Eine deiner besten Diebinnen Silbermonds zu verraten...

Fluchend stand sie auf und lehnte sich an die zerbröckelnde Wand hinter sich. Noch immer brummte ihr Kopf und würde es die nächsten zwei Stunden tun. Unter einer Flut thalassischer Flüche wankte sie durch den Torbogen hinaus , Marschrichtung Unterstadt.

Eine Stunde später stand sie im Inneren der wohl stinkendsten Stadt. Mühselig bahnte sie sich einen Weg durch die Menge an Untoten und versuchte, möglichst nicht durch die Nase zu atmen.
Wie kann man nur freiwillig in so einer Kloake leben...
In einer Seitengasse stand ein angebundener Schreiter, der ihre Aufmerksamkeit erregte. Nach allen Seiten blickend näherte sie sich dem gefiederten Reittier. Als Mero keinen Besitzer ausmachen konnte, band sie ihn los und zog am Reitzügel. Der Schreiter starrte sie an und krächzte Protest.
„ Na komm schon.. ich hab keine Lust, mir die Füsse platt zu laufen du dummes Vieh. „ Sie puffte ihm mehrfach in die Seite, woraufhin er sich zögerlich in Bewegung setzte. „ Na also.. „ Mero zog das sträubende Federvieh hinter sich her, Richtung Aufzüge. Alles, was sie wollte, war : weg hier. Und das so schnell wie möglich. Sie wusste nicht, wie schnell die Teleportationskugel repariert sein würde, aber sie wollte dann nicht mehr hier sein.

- RP Char -
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  • 2. Re: Von Dieben und Familie   04/11/2009 16:27:52 PST
zitat antworten
Sehr schöne Geschichte, bitte schnell mehr davon. :D
Ich wollte auch schon immer eine geschichte schreiben aber wenn ich diese und andere Geschichten lese und sehe wie viel Fantasie ihr da rein steckt, dann sehe ich schwarz für meine Geschichte...
Ich glaube nicht, dass ich so gut schreiben kann wie viele Leute hier es tun.

...kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken.
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  • 3. Re: Von Dieben und Familie   04/11/2009 21:43:01 PST
zitat antworten
Reine Übungssache ;-)

Danke für das Kompliment, ein weiterer Teil ist bereits in Arbeit, ich hoffe das ich ihn im Laufe des Tages posten kann.

( nein, nicht falscher Char, stimmt schon so )
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  • 4. Re: Von Dieben und Familie   05/11/2009 04:40:52 PST
zitat antworten
Und weiter gehts, wie immer viel Vergnügen ;-)

3 - Einmal Dieb – immer ein Dieb ?

Gähnend setzte sich Mero in dem wackligen Bett auf und orientierte sich. Seit einigen Tagen schon war sie in einem kleinen Gasthaus in Tirisfal untergekommen. Mittlerweile dürften sie die Teleportkugel repariert haben.. ging es ihr durch den Kopf. Sie hatte nur bis heute bezahlt, es wäre also besser zu verschwinden solange es noch ging.
Mero schwang ihre Beine aus dem Bett und trat an das Fenster – der selbe Ausblick wie immer. Ein trüber und bleierner Himmel lag über Brill, ein trostloser Anblick. Sie war erst gegen Morgen ins Bett gekrochen, die Feier unten hatte sie so lange wachgehalten. Es war schon beinahe Abend, als Mero in ihre neue Rüstung schlüpfte und sich das Gesicht notdürftig wusch, bevor sie nach unten ging.

„ Ah gutn Abend Mehorie. „ begrüßte sie die Wirtin. Stimmt ja.. Mehorie.. den Namen, den sie sich zugelegt hatte. „ Nabend. „ nuschelte sie als Antwort und trat vor die Tür. Draußen räumten noch immer einige Untote die Überreste vom Fest weg. In ihrer Nähe stand ein älterer hochgewachsener Elf, bewaffnet mit zwei Schwertern, der sie nicht wahr zu nehmen schien. Sie musterte ihn unauffällig, seiner Kleidung nach zu urteilen besaß er einiges Gold.
Hochgewachsen, schwarze lange Haare und dunkle Kleidung, beachtete sie ihn nicht weiter, sondern drehte sich um und ging wie selbstverständlich nach drinnen.
Vor dem Feuer in der Küche drehte sie sich um, versicherte sich, das sie niemand sah, bevor sie einen ihrer Lieblingstricks anwandte und mit den Schatten verschmolz.
Einer der Tricks, die nur geringe magischen Kenntnisse benötigten und den Anwender wie durchsichtig werden ließen. Mehorie verlangsamte ihre Atmung und Herzschlag, bevor sie sich langsam aus der hockenden Stellung aufrichtete. Sie wußte, das eine zu laute Atmung sie verraten würde oder ein klopfendes Herz sie ihre Umgebung schwächer wahr nehmen ließ.

Langsam auf den Holzdielen vorschleichend wich sie zwei Untoten aus, die am Tresen standen und in eine Diskussion vertieft waren, darum bemüht keins der Holzbretter falsch zu belasten und damit ein Knarren zu verursachen. Nach einer ihr endlos scheinenden Zeit hatte sie das Gasthaus durchquert und schlüpfte zur halb offen stehenden Tür hinaus.
Mit zitternden Händen näherte sie sich dem Elfen von hinten, ihre Augen suchten wie von selbst nach der Goldbörse und nickte unmerklich. Mehorie sah sie an seiner Seite befestigt und sie streckte langsam ihre rechte Hand aus, als der Elf blitzschnell ihr rechtes Handgelenk packte und es schraubstockartig umklammerte, was sie vor Schreck ihren Schattenzauber vergessen ließ.
Verdammt.... wie hat er mich bemerkt … schoß es ihr durch den Kopf.

„ Erstens... zu langsam.. zweitens.. sollte man seine Opfer betäuben, bevor man sie bestehlen will … „ Mit diesen Worten drehte er sich um und sah Mehorie an, die es lieber vorzog sich erstmal auf die Lippen zu beißen und den Elf anzustarren, der seinerseits sie musterte.
„ Oder so scharf darauf, eine Hand oder noch mehr zu verlieren ? „
Mehorie schüttelte den Kopf, bevor sie antwortete. „ Sicher nicht.. aber.. was kann ich besser machen ? „
Der Elf nahm seine freie Hand und legte sie Mehorie in den Nacken, bevor er langsam zudrückte, was sie leicht schwindeln ließ. „ Eine empfindliche Stelle... eine wohlgemerkt.. ein gezielter Schlag und das Opfer ist ausgeschaltet... „
Er nahm die Hand aus ihrem Nacken und zeigte auf eine Hexenmeisterin in der Nähe.
„ Da.. versuch dein Glück bei ihr .. „ Mehorie rieb sich den schmerzenden Nacken, bevor sie erneut mit den Schatten verschmolz und auf die Hexerin zuschlich, die ahnungslos auf der Dorfstraße stand. Mit einem innerlichen Seufzen hob sie die Hand als sie nah genug heran war und hieb dem „ Opfer „ in den Nacken. Mehorie konnte die Hexenmeisterin gerade noch auffangen, bevor sie zu Boden stürzte.

„ Zu ungenau... „ Der Elf stand hinter ihr mit verschränkten Armen und betrachtete ihr Werk kopfschüttelnd. „ Zuviel Kraft.. das Opfer kann im schlimmsten Fall Schäden davontragen.. zu wenig Kraft... ist es nicht lang genug betäubt... „ Wie zum Beweis seiner Worte begann sich die Hexenmeisterin zu bewegen.
„ Sagt mal... seid ihr total verrückt oder was ?!? „ schimpfte sie, als sie wieder halbwegs bei Sinnen war, was den Elf zu einem Lachen verleitete. „ Nee das ist nicht witzig Mann ! „ fauchte sie ihn an.
„ Ich glaub' mich tritt ein Kodo !! „ Der Elf sah die Hexenmeisterin belustigt an und schien sie in keiner Weise ernst zu nehmen. „ Keine Sorge .. ich kenne sie. Man braucht sie nicht wirklich ernst zu nehmen. „ Mehorie hörte den beiden Streitenden zu, die dabei langsam durch Brill wanderten.
Sie fragte sich, wer der fremde Elf war.

Silbermond
„ Reuvius also... Und sie ist euch entkommen. ? „ Die Waldläuferin musterte die Wachen kritisch, bevor sie die Waffe betrachtete, die Mehorie auf ihrer Flucht zurückgelassen hatte. „ Minderwertige Arbeit, sicher von einem Schmied in der Mördergasse angefertigt. Müsste ich darauf wetten, würde ich sagen.. frag sie und sie leugnen, diese Waffe zu kennen. „ Cenvari, Waldläuferin und Ermittlerin, hängte sich den Dolch an ihren Gürtel und verließ den Sonnenzornturm in Richtung Platz der Weltenwanderer. „ Sie kommt wieder.. so oder so. Da bin ich sicher. „
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  • 5. Re: Von Dieben und Familie   05/11/2009 13:41:24 PST
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Schön Geschrieben ^^ Nice Geschichte bin gespannt auf den nächsten teil ^^
Gruß Xayde
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  • 6. Re: Von Dieben und Familie   07/11/2009 09:13:29 PST
zitat antworten
Richtig schön gemacht, freu mich richtig auf den nächsten Teil.
Liebe Grüße, Drina

Wir sind wie Nachtelfen,
wir blühen in der Nacht.
Wir sind wie Nachtelfen,
viel zu schön für den Tag.
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  • 7. Re: Von Dieben und Familie   14/11/2009 10:47:53 PST
zitat antworten
Eine schöne Geschichte. Würde gerne mehr lesen.

MfG Wangol

Vorsicht Tollpatschiger Hexer mit Dämon
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